• WIR SIND AUSSCHLIEßLICH IM BEREICH DES ZIVILRECHTS TÄTIG, MANDATE IN STRAFRECHTSSACHEN WERDEN NICHT BZW. NUR DANN ÜBERNOMMEN, WENN SIE IN EINEM INNEREN ZUSAMMENHANG MIT EINER ZIVILRECHTSSACHE, WIE ZUM BEISPIEL EINER GEWERBESACHE ODER EINEM VERKEHRSUNFALL, STEHEN.


  • DIE TÄTIGKEITSSCHWERPUNKTE sind im Bereich des Zivilrechts folgende:

    • FAMILIEN-, EHE- UND SCHEIDUNGSRECHT

    • In allen familienrechtlichen Angelegenheiten, insbesondere bei Scheidungen, stelle ich immer die Kinder in den Mittelpunkt und versuche zu verhindern, dass die Eltern ihre Streitigkeiten auf dem Rücken der Kinder austragen bzw. die Kinder in den Konflikt hineinziehen.


      Eine gute Lösung sämtlicher familienrechtlicher Streitigkeiten kann es nur dann geben, wenn das Wohl und die Interessen der Kinder entsprechend berücksichtigt werden. Um das zu erreichen, ziehe ich auch regelmäßig Kindercoaches und Psychologen zur Konfliktbewältigung bei, wie dies vor allem im so genannten „CL-Verfahren“ (siehe unten) vorgesehen ist.


    • LIEGENSCHAFTS- UND IMMOBILIENRECHT

    • Im Liegenschafts- und Immobilienrecht versuche ich vor allem dort, wo es um das Verfassen von Verträgen geht, diese so klar und einfach zu gestalten, dass sie für alle Vertragsparteien verständlich und einleuchtend sind. Verträge, die von ihrer Länge und ihrer Textierung nicht lesbar sind, sind für mich keine „guten“ Verträge.


    • MIETRECHT

    • Im Mietrecht ist es leider so, dass Klienten vielfach aus dem Internet Vertragsmuster herunterladen und diese dann selbst ausfüllen im Glauben, dass sie damit eine gesetzeskonforme und für sie nicht nachteilige Regelung getroffen haben, oder treffen werden. Das stellt sich leider oft als Irrtum heraus, sodass ich nur allen anraten kann, sich in mietrechtlichen Angelegenheiten nicht auf vorgefertigte Vertragsmuster zu verlassen, sondern sich wirklich Rat vom Rechtskundigen zu holen. Auch muss man bei Streitigkeiten immer im Vorhinein darauf achten, ob der Aufwand, den ein Streit mit sich bringt, auch in einer Relation zu dem gewünschten Ausgang steht.


    • ALLGEMEINES ZIVILRECHT

    • Im Zivilrecht vertrete ich Firmen bei der Verfassung von Dienstverträgen, in arbeitsrechtlichen Streitigkeiten, befasse mich auch mit Verkehrsunfällen und der Vertretung von Klienten in allfälligen Strafverfahren als Folge eines Verkehrsunfalles und letztlich auch im Besonderen mit schadenersatzrechtlichen Aspekten, die im Alltag eine Rolle spielen können sowie Gewährleistung und der Eintreibung von Forderungen. Bei der Honorierung meiner Leistungen schaue ich immer auf die entsprechende Einkommenssituation des Klienten und versuche, einen für ihn fairen und guten Rechtsrat bzw. eine faire und leistbare Rechtsvertretung zu ermöglichen.




  • DARÜBER HINAUS sind wir natürlich im Wirtschaftsrecht tätig, betreuen Klienten auch zum Beispiel im Rahmen von Verkehrsunfällen oder Arbeitsrechtsstreitigkeiten, Produkthaftungs- oder Gewährleistungsfällen.
  • In den letzten Jahren hat sich der Schwerpunkt der Kanzlei immer mehr in das Familien-, Ehe- und Scheidungsrecht verlagert. Dabei gehen wir in unserer Kanzlei insofern einen neuen Weg, als wir versuchen - gerade im Bereich des Familienrechts -Konflikte nicht mehr in der traditionellen Art und Weise über das Gericht zu lösen, sondern verfolgen wir alternative Konfliktlösungsmodelle wie die Mediation, oder das so genannte "Collaborative Law Verfahren". Es hat sich gezeigt, dass für alle beteiligten Parteien außergerichtliche Konfliktlösungen jedenfalls immer einer gerichtlichen Lösung vorzuziehen sind, wobei Voraussetzung einer solchen Konfliktlösung natürlich die ist, dass beide Parteien bereit sind, an einer einvernehmlichen Lösung mitzuarbeiten.
  • Nach einem jahrelangen gerichtlichen Streit gibt es zwar nominell einen Sieger und einen Besiegten, im Endeffekt aber gibt es, wie die Erfahrung zeigt, nur Verlierer. Dies vor allem, wenn man bedenkt, was ein jahrelanger, gerichtlicher Streit kostet, wie viel Zeit dafür verwendet werden muss und wie viele Nerven dabei verschlissen werden. Es ist ein unproduktives Streiten um Positionen, während bei anderen Konfliktlösungen, wie in der Mediation oder im Collaborative Law, konstruktive, zukunftsorientierte Lösungen gefunden werden, die beide Parteien als Basis für ihr zukünftiges Leben akzeptieren können.
  • Im Jahr 2005 wurde in Österreich durch die Anwaltliche Vereinigung für Mediation (AVM) ein neues, außergerichtliches Konfliktlösungsmodell eingeführt, das in den USA und in Kanada bereits erfolgreich Fuß gefasst hat und unter dem Namen "Collaborative Law" bekannt wurde und jetzt auch in Österreich mit Erfolg beworben wird. Dieses Verfahren beruht auf ähnlichen Konzepten wie die Mediation, unterscheidet sich aber hauptsächlich dadurch, dass es keinen neutralen Mediator gibt, sondern der Anwalt immer Vertreter seiner Partei bleibt, die Parteien und Anwälte sich aber verpflichten - unter Anwendung der von den Anwälten erlernten Fähigkeiten des Konfliktmanagements - außergerichtlich eine Streitbeilegung zu versuchen. Für den Fall, dass diese außergerichtliche Streitbeilegung, aus welchem Grunde immer, scheitert, dürfen dann allerdings die im Collaborative Law Verfahren beteiligten Anwälte bei Gericht nicht mehr vertreten. Dies erzeugt einen zusätzlichen Druck auf die Parteien, zu einer außergerichtlichen Lösung zu kommen.
  • Wir können nur allen Klienten nahelegen, vor dem Weg zu Gericht jedenfalls zu versuchen, die Streitigkeit, welcher Art auch immer sie sei, außergerichtlich zu bereinigen, da dies in der Regel mit bedeutend weniger Geldaufwand, einer enormen Zeitersparnis und weniger persönlichen Verletzungen verbunden ist.
  • Sollte ein(e) Klient(in) einmal ein Problem haben, das nicht in unsere Schwerpunktskala passt, werden wir sie oder ihn gerne an einen Spezialisten weiter verweisen.